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Größte Learning als Mutter, halfen mir auch im Business

Aktualisiert: 10. Mai 2023

Als ich im Jahre 2002 meinen Sohn, 2006 meine Tochter auf die Welt brachte war ich glücklich und zufrieden. Tolle Ehe. Gesunde Kinder. Gewinnbringender Job als Inhaberin und Geschäftsführerin.


Nun war es mir wichtig, nicht zu lange zu Hause zu sein. Alleine mit Kind. Ich wollte schnell wieder zurück in meinen Job. Daher kam mein Sohn mit 6 Monaten zur Tagesmutter. Die beste überhaupt. Die liebe Ursula - liebevoll von meinem Sohn auch Ulala genannt.


Spätestens im Kindergarten war mir klar, das ich nicht zu den "normalen" Müttern gehörte die 1-2 in der Woche sich nachdem sie ihre Kinder zum Kindergarten gebracht haben, dann einen Kaffe trinken gehe. Ich konnte nicht und ehrlich gestanden, wollte ich das auch nicht. Ich wollte keinem Kaffeklatsch beiwohnen. So nannte ich das für mich. Denn die Hauptthemen waren: "Wie gehts den Kindern? Wie sehr alles doch so anstrengend ist, also die Kinder, der Partner. Keiner hilft mir. Alles muss ich alleine machen. usw. Das war eindeutig nichts für mich.


2008

Als meine beiden Kinder dann anfingen in Sport- und Turnvereine zu gehen, wurden dann auch irgendwann Helfer gesucht für die Feiern. Auch die Kindergärten freuten sich über rege Beteiligung der Eltern. Natürlich war ich da mit dabei.

Hier konnte und wollte ich mich nicht vor sozialen Verantwortlichkeiten drücken. Also: Voll dabei - statt mitten drin.



ABER - anders als die anderen Mamas...


habe ich nicht viele Stunden in der Küche verbracht um einen exklusiven einmaligen Kuchen zu backen. Ich bin in den Laden gegangen und habe Tiefkühlkuchen gekauft. Darüber waren dann doch die ein oder anderen Mamas sehr überrascht. Scheinbar, verbanden sie "gutes Muttersein" mit "gut Kuchen backen". Für mich war das eben keine Option. Lieber habe ich mit meinen Kinder gespielt oder war auch arbeiten, als das ich mich da so zeitlich gebunden habe. Ich muss dazu erwähnen, das ich allgemein es nicht als erfüllend finde stundenlang Gerichte in der Küche zu zaubern. Ich bin da sehr lösungsorientiert und pragmatisch.


Kommen wir zu meinem Learning für mein Leben und meinen Erfolg


Die Erwartungshaltung von Anderen an mich. Die Erwartungshaltung und den Anspruch an Perfektion ich an mich selbst - ist reine Selbstsabotage.

Ich und du sind hier um das zu tun, was wir gerne machen! Nicht das was andere von uns erwarten oder was hunderte andere schon vor mir oder vor dir gemacht haben.


Wie viele Selbständige Mütter kenne ich, die sich so viele Gedanken machen um alles perfekt hinzubekommen!! Was für eine Zerreißprobe. Und sie kommen genau deshalb nicht in die pushen und wenn sie in die pushen kommen, sind sie irgendwann natürlich auch mit ihrer Kraft am Ende. Denn 100% in allen Lebensbereichen gleichzeitig abzuliefern - IST NICHT MÖGLICH!!


Meine Kinder haben schon früh mit mir lernen dürfen, das ich es liebe mit ihnen Zeit zu verbringen, ABER ich es auch liebe, meine Dinge zu tun. Mein Arbeit. Mein Wirken. Meine

Urlaube. Das gehört zu mir. Dadurch konnten sie ihre eigenen Grenzen lernen zu setzen und machen das wirklich gut.


Wenn ich mich selbst achte und liebe. Dann kann ich auch für mein Umfeld, in dem Fall auch meinen Kindern oder auch meinen Klienten ein gutes Vorbild sein. Niemals würde ich lehren, das alles bitte perfekt sein soll.


Lieber unperfekt gemacht - als perfekt gar nichts gemacht


Das ist meine Devise. Daher bin ich auch schneller als viele andere. Ich entscheide schneller. Setze schneller um. Verzeihe schneller. Erreiche schneller. Liebe schneller und vor allem auch tiefer. Weil ich mich nicht mit dem perfekten beschäftige.

Tipp: Einfach mal machen ist die Devise! Sich erlauben Fehler zu machen. Denn das Leben ist viel zu kurz um es anderen perfekt recht zu machen.


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